Viele Fashionistas konnten sich bisher nicht so recht mit Wikileaks anfreunden. Zu oft wurde Julian Assange als Modemuffel und Schmutzfink geschildert, als Mann der mit denHänden isst und sie sich anschließend all zu lässig an den Hosen abwischt.
Im neuen Wikileaks-Web-Shop wird Design endlich auch unter Whistleblowern groß geschrieben: Coole Motive, eine riesige Farbpalette und absolut faire Supporter Preise! Das Einstiegs-Shirt in Mitternachtsblau gibt es schon ab 17,99! Wer da nicht zugreift ist wahrscheinlich auch gegen Transparenz und für Zensur! Und wie süüüß ist bitteschön der niedliche Wiki-Plüschbär?
Ich will ja nicht meckern: Aber manchmal ist es ganz gut, wenn sich ein Unternehmen auf seine Kernkompetenz besinnt. Der Verkauf von T-Shirts war noch nie einer guten Sache förderlich. Und mal ehrlich: Julian Assange mit zu kleiner Baskenmütze auf dem Kopf? Da muss man nicht mal warten, bis sich der Commandante im Grab herumgedreht hat. Das sieht einfach Scheiße aus.
Dennoch: Wir bleiben Fans und Supporter, aber kritische!
Tags: Julian Assange, Shop, Whistleblower, Wikileaks

Es ist schon komisch ruhig geworden um Wikileaks und Julian Assange. Könnte natürlich auch sein, dass da im Background einge Deals abgelaufen sind. Geld, Straffreiheit bei der Vergewaltigungsgeschichte, einen gewissen Status, wie ihn nur Staaten verleihen können, wer weiss? Immerhin fällt auf, dass nach dem anfänglichen weltweiten Hype, der seinesgleichen suchte, mittlerweile gegen Null tendiert. Grüße aus Berlin
Den Wikileaks-Webshop finde ich schon ziemlich doof. Aber dass da im Hintergrund irgendwelche Deals abgelaufen sind, das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist eher die omnipräsente Rolle des angeschlagenen Assange, in der die Stille nach dem Sturm wurzelt. Und heute in den Medie, gab es ja schon wieder einigen Wirbel. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten Leaks…;-)
Grüße aus Hamburg